Zukunftsmusik für Bewegung in der Industrie • WASSER & ABWASSER

Bewegung ohne Berührung: Für die innovative Entwicklung sind viele Anwendungen denkbar. FestoBewegung ohne Berührung: Für die innovative Entwicklung sind viele Anwendungen denkbar. (Bild: Festo)
Zukunftsmusik für Bewegung in der Industrie

Aus neu­en Tech­no­lo­gi­en erwach­sen nie dage­we­se­ne Markt­chan­cen. Das gilt umso mehr für die Digi­ta­li­sie­rung im Maschi­nen- und Anla­gen­bau. Ziel von Festo ist es dabei, Kun­den und Part­ner bei die­sem Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess ins digi­ta­le Zeit­al­ter zu beglei­ten und mit­zu­neh­men.

In Han­no­ver zeigt Festo neben zahl­rei­chen Pro­duk­ten auch neue Kon­zep­te: Mit dem Supra Mul­ti­tool las­sen sich meh­re­re Funk­tio­nen mit nur einem ein­zi­gen Supra­lei­ter­ele­ment rea­li­sie­ren. Das Suprad­ri­ve 2.0 zeigt den ruck­frei­en, linea­ren Trans­port von Objek­ten – mit prä­zi­ser Posi­tio­nie­rung. Bei bei­den Expo­na­ten ermög­licht Supra­lei­tung ein schwe­ben­des, ener­gie­ar­mes Bewe­gen und eine leich­te Rei­ni­gung.

Bewegung ohne Berührung: Für die innovative Entwicklung sind viele Anwendungen denkbar. Festo

Bild: Festo

In der Zukunft sol­len sich vie­le ent­ste­hen­de Pro­duk­te lei­se, sau­ber, ener­gie­arm und berüh­rungs­los bewe­gen. Ein kon­takt­lo­ses, rei­bungs­frei­es Hand­ling durch Wän­de und in jeder Raum­la­ge, wie es die Supra­lei­ter­tech­no­lo­gie ermög­licht, erlaubt dabei neue Lösun­gen. Das Supra Mul­ti­tool ver­an­schau­licht, wie mit einem ein­zi­gen Sys­tem gleich­zei­tig ver­schie­de­ne Auto­ma­ti­sie­rungs­auf­ga­ben fle­xi­bel und berüh­rungs­los rea­li­siert wer­den kön­nen. Zu sehen sind der sta­bi­le, linea­re Trans­port und die siche­re, kon­takt­lo­se Dreh­be­we­gung eines Werk­stück­trä­gers. Im Expo­nat Supra Mul­ti­tool setzt ein Hand­ling­sys­tem einen Werk­stück­trä­ger nach­ein­an­der auf drei unter­schied­li­che Magne­te, um die fle­xi­blen Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten zu demons­trie­ren.

Auf­bau­end auf dem 2017 vor­ge­stell­ten Expo­nat Suprad­ri­ve ver­fügt der Suprad­ri­ve 2.0 über zwei durch­ge­hen­de, 1,5 Meter lan­ge Kryo­sta­ten mit Supra­lei­tern, die ein beson­ders gleich­mä­ßi­ges und dyna­mi­sches Ver­fah­ren des Trans­port­schlit­tens ermög­li­chen. Die Kryo­sta­ten sind schräg zuein­an­der gekippt. So zen­trie­ren und sta­bi­li­sie­ren sie den Trans­port­schlit­ten zusätz­lich von bei­den Sei­ten. Für die Bewe­gung und prä­zi­se Posi­tio­nie­rung sorgt auch bei Suprad­ri­ve 2.0 der Antrieb aus dem Mul­ti-Car­ri­er-Sys­tem MCS. Wie alle Supra­mo­ti­on-Expo­na­te kön­nen bei­de Suprad­ri­ve-Kon­zep­te bei­spiels­wei­se Anwen­dung in Berei­chen fin­den, in denen Anla­gen häu­fig oder wäh­rend des lau­fen­den Betriebs gerei­nigt wer­den müs­sen.

Festo auf der Han­no­ver Mes­se 2019: Hal­le 15, Stand D11