Schulungen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit • WASSER & ABWASSER

Das Programm wird von Nord-Auszubildenden und dualen Studenten organisiert und geleitet, die dabei unter anderem ihre organisatorischen und repräsentativen Fähigkeiten erweitern. Bild: NordDas Programm wird von Nord-Auszubildenden und dualen Studenten organisiert und geleitet, die dabei unter anderem ihre organisatorischen und repräsentativen Fähigkeiten erweitern. (Bild: Nord)
Schulungen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit

Eine opti­ma­le Kun­den­zu­frie­den­heit lässt sich nur mit opti­mal aus­ge­bil­de­ten Mit­ar­bei­tern sicher­stel­len: Auf die­sem Grund­ge­dan­ken basiert die Initia­ti­ve Nord­Pro, die seit 2011 ein gleich­na­mi­ges Labor unter­hält. Die dort geschul­ten Mit­ar­bei­ter ler­nen die Grund­la­gen des Lean-Manage­ments ken­nen und erhal­ten Impul­se, die­se im Arbeits­all­tag anzu­wen­den. Das Pro­gramm wird von Nord-Aus­zu­bil­den­den orga­ni­siert und gelei­tet, die dabei unter ande­rem ihre orga­ni­sa­to­ri­schen und reprä­sen­ta­ti­ven Fähig­kei­ten erwei­tern. Die­se „Hands-on“-Erfahrung ist wie­der­um ein wich­ti­ger Teil des umfas­sen­den Aus­bil­dungs­pro­gramms von Nord.

Nord­Pro wur­de 2008 gegrün­det, um die Zufrie­den­heit der Kun­den von Nord auch im Zeit­al­ter gestie­ge­ner Anfor­de­run­gen nach­hal­tig zu gewähr­leis­ten. Die Idee: Den Mit­ar­bei­tern aktiv Metho­den für das Lean-Manage­ment zu ver­mit­teln und ihnen somit Werk­zeu­ge an die Hand zu geben, mit denen sich die Unter­neh­mens­pro­zes­se im Diens­te des Kun­den opti­mie­ren las­sen. Zunächst star­te­te man mit den fünf Tools Kai­zen, Fluss, Smed, TPM und Q-Krei­se; seit­dem wur­de das Pro­gramm jedoch ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt und um neue Metho­den erwei­tert.

2011 gin­gen die Initia­to­ren mit dem Nord­Pro-Labor einen Schritt wei­ter: Am Stand­ort Barg­te­hei­de ent­stan­den spe­zi­ell aus­ge­stat­te­te Berei­che, in denen mitt­ler­wei­le ver­schie­de­ne modu­lar auf­ge­bau­te Schu­lun­gen mit star­kem Pra­xis-Bezug statt­fin­den. Dabei wer­den die erwor­be­nen theo­re­ti­schen Kennt­nis­se im Lean-Manage­ment anhand von Plan­spie­len ange­wandt und ver­tieft. Bei der Bear­bei­tung von fik­ti­ven Pro­blem­stel­lun­gen erle­ben die Teil­neh­mer, wie sich eine Pro­zess­ver­bes­se­rung kon­kret aus­wirkt; zudem wird das abtei­lungs­über­grei­fen­de Ver­ständ­nis der Arbeits­ab­läu­fe geför­dert. Schließ­lich sind die ange­wand­ten Nord­Pro-Werk­zeu­ge sowohl für Mon­ta­ge-, Logis­tik- und Pro­duk­ti­ons-Pro­zes­se als auch auf admi­nis­tra­ti­ver Ebe­ne anwend­bar, sodass das Schu­lungs-Ange­bot für alle Mit­ar­bei­ter von Nord glei­cher­ma­ßen und stand­ort­über­grei­fend ein­ge­setzt wird.

Eine wei­te­re Beson­der­heit des Nord­Pro-Labors ist, dass es inzwi­schen von den Aus­zu­bil­den­den und dua­len Stu­den­ten des Unter­neh­mens orga­ni­siert und gelei­tet wird. Sie über­neh­men einer­seits die Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung der Schu­lun­gen selbst. Ihre Auf­ga­be ist es ande­rer­seits aber auch, das Labor und die Schu­lungs­in­hal­te kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Dabei sind orga­ni­sa­to­ri­sche Kom­pe­ten­zen genau­so gefor­dert wie ein siche­res Auf­tre­ten und theo­re­ti­sches Fach­wis­sen – Fähig­kei­ten, die im wei­te­ren Berufs­le­ben von gro­ßem Vor­teil sind.

Das eigen­stän­di­ge Manage­ment des Nord­Pro-Labors ist ein Teil der aus­ge­klü­gel­ten Aus­bil­dungs­stra­te­gie von Nord. Inner­halb der Grup­pe kön­nen jun­ge Talen­te an meh­re­ren Stand­or­ten eine kauf­män­ni­sche, gewerb­li­che oder tech­ni­sche Aus­bil­dung oder auch ein dua­les Stu­di­um absol­vie­ren. Nord bil­det in den Beru­fen Indus­trie­kauf­frau/-kauf­mann, technische/r Produktdesigner/in, Mechatroniker/in, Fachinformatiker/in Fach­rich­tung Sys­tem­in­te­gra­ti­on, Industriemechaniker/in und Zerspanungsmechaniker/in aus. Dua­le Bache­lor­stu­di­en­gän­ge wer­den in den Berei­chen Wirt­schafts­in­ge­nieur­we­sen, Wirt­schafts­in­for­ma­tik, ange­wand­te Infor­ma­tik, Maschi­nen­bau, Elek­tro­tech­nik und Mecha­tro­nik ange­bo­ten.