Mining im Mittelpunkt • WASSER & ABWASSER

Zur Entwässerung von Lithiumkarbonat kommt das Filterband vom Typ Vacubelt 2015 mit 50 μm Öffnung zum Einsatz. (Bild: Kseniva Ragozina, Adobe Stock)Zur Entwässerung von Lithiumkarbonat kommt das Filterband vom Typ Vacubelt 2015 mit 50 μm Öffnung zum Einsatz. (Bild: Kseniva Ragozina, Adobe Stock)
Mining im Mittelpunkt

Zur Fil­tech, Leit­mes­se für Fil­ter- und Trenn­tech­nik, wirk­te der Stand der tech­ni­schen Webe­rei GKD - Gebr. Kuf­fe­rath wie ein Magnet für das inter­na­tio­na­le Fach­pu­bli­kum. Die inte­grier­te Lösungs­kom­pe­tenz für Fil­ter­me­di­en und Pro­zess­band­lö­sun­gen zog Besu­cher aus zahl­rei­chen Bran­chen und Län­dern an. Bei den Pro­zess­bän­dern galt das Inter­es­se ins­be­son­de­re den Lösun­gen für zuneh­mend her­aus­for­dern­de Pro­zes­se der Mining­indus­trie. Im Mit­tel­punkt stan­den dabei die Gips­ent­wäs­se­rung bei der Gewin­nung von Phos­phor­säu­re, Kali­dün­ger und der Rauch­gas­ent­schwe­fe­lung sowie die Ent­wäs­se­rung von Lithi­um­kar­bo­nat auf kon­ti­nu­ier­li­chen Vaku­um­band­fil­ter­an­la­gen.

An den ers­ten bei­den Tagen war wirk­lich die Höl­le los“, sagt Hel­mut Jakob, Seni­or Sales & App­li­ca­ti­on Mana­ger. Die im Ver­gleich zum Vor­jahr ver­dop­pel­te Stand­flä­che war alle drei Tage bis auf den letz­ten Platz gefüllt. Vie­le Besu­cher waren auf der Suche nach beson­ders fei­nen und porö­sen Fil­ter­me­di­en, die mit den Indus­trie­ge­we­ben von GKD beant­wor­tet wur­de. Den­noch war auch die Nach­fra­ge nach Lösun­gen für dyna­mi­sche Band­fil­ter groß. Mit der Fami­lie der Vacu­belt-Fil­ter­bän­der bie­tet GKD Pro­duk­te, die hohe Effi­zi­enz und Sicher­heit in anspruchs­vol­len Ent­wäs­se­rungs­pro­zes­sen gewähr­leis­ten. Ent­wi­ckelt und gefer­tigt in Deutsch­land, über­zeu­gen sie durch hohe Quer­sta­bi­li­tät und sehr guten Gera­de­aus­lauf. Die­se Stei­fig­keit schützt ins­be­son­de­re im Bereich des Ansaug­ka­nals vor Fal­ten­bil­dung. Die glat­te Ober­flä­che gewähr­leis­tet zudem einen guten Kuchen­ab­wurf und exzel­len­tes Rei­ni­gungs­ver­hal­ten. Ein Schwer­punkt der Anfra­gen wäh­rend der Fil­tech waren fei­ne Pro­zess­band­ge­we­be. Sie spie­geln die Her­aus­for­de­rung der Roh­stoff­in­dus­trie nach höhe­rer Pro­duk­ti­vi­tät und Pro­dukt­aus­beu­te wider. Vacu­belt-Fil­ter­bän­der beant­wor­ten die­sen Bedarf mit pro­zess­spe­zi­fisch aus­ge­leg­ten Poren­grö­ßen. So kommt in der Ent­wäs­se­rung von Lithi­um­kar­bo­nat bei­spiels­wei­se ein Vacu­belt 2015 mit 50 µm Öff­nung zum Ein­satz. Die­ser Band­typ ist in art­ver­wand­ten Pro­zes­sen wie der Gips­ent­wäs­se­rung bei der Rauch­gas­ent­schwe­fe­lung welt­weit bewährt. Gegen­über Wett­be­werbs­pro­duk­ten bie­tet er zudem einen ent­schei­den­den Vor­teil: Auch bei gro­ßen Anla­gen­brei­ten von bis zu 4,35 Meter und über 70 Metern Band­län­ge büßt die­ses fei­ne Band nichts an der für Vacu­belt-Fil­ter­bän­der typi­schen Sta­bi­li­tät ein. Für die Ent­wäs­se­rung von Phos­ph­or­gips bie­tet GKD neben den Vacu­belt-Band­ty­pen 3354 und 3356 auch das in der Klär­schlamm­ent­wäs­se­rung erfolg­reich ein­ge­setz­te Sieb­band 1003 an. Die­se ein­la­gi­gen Vakuum­fil­ter­bän­der wer­den auf den jewei­li­gen Pro­zess und die Korn­grö­ßen­ver­tei­lung des Gip­ses aus­ge­legt und ther­mo­fi­xiert. So gewähr­leis­ten sie eine kon­stant hohe Ent­wäs­se­rungs­leis­tung. In der Kali­dün­ger­pro­duk­ti­on ist das Fil­ter­band Vacu­belt 5060 dank sei­ner hohen Tem­pe­ra­tur- und Abra­si­ons­be­stän­dig­keit seit Jah­ren eta­bliert.

Problemlösungen für viele Anwendungen

Aber auch jen­seits von Mining­an­wen­dun­gen wird die Effi­zi­enz die­ser Band­fa­mi­lie geschätzt. Gleich mehr­fach waren die Bän­der des­halb auch für Anwen­dun­gen aus ganz ande­ren Bran­chen The­ma auf dem GKD-Stand. So ist bei­spiels­wei­se in der Kühl­schmier­mit­tel­fil­tra­ti­on das Vacu­belt 3354 eine bewähr­te Alter­na­ti­ve zu gän­gi­gen Pro­duk­ten aus Poly­pro­py­len. Ohne Zuga­be von Fil­ter­hilfs­mit­teln hält es auch bei dün­nen Fil­terku­chen Spä­ne oder Abrieb von Schleif­schei­ben zuver­läs­sig zurück. „Die Besu­cher hat­ten sich vor­her gezielt infor­miert und such­ten an unse­rem Stand wirk­lich eine Pro­blem­lö­sung für ihre Anwen­dung“, fasst Micha­el See­lert, Geschäfts­be­reichs­lei­ter Pro­zess­bän­der, sei­nen Ein­druck zur dies­jäh­ri­gen Fil­tech zusam­men. Ent­spre­chend posi­tiv bewer­tet er die Qua­li­tät der Fach­ge­sprä­che. So gab es vie­le inter­es­san­te Anfra­gen - auch zu neu­en Anwen­dun­gen bei­spiels­wei­se aus der Bau­in­dus­trie. In der Dis­kus­si­on ent­wi­ckel­ten die Band­ex­per­ten ers­te Lösungs­an­sät­ze, die es im Nach­gang der Mes­se zu kon­kre­ti­sie­ren gilt. Als Berei­che­rung erwies sich aus Sicht von Micha­el See­lert auch die Teil­nah­me des Insti­tuts für Tex­til­tech­nik (ITA) der RWTH Aachen Uni­ver­si­ty. GKD hat­te dem ITA - einem der größ­ten Insti­tu­te des Fach­be­reichs Maschi­nen­bau - am Mes­se­stand die Gele­gen­heit zur Prä­sen­ta­ti­on der For­schungs­schwer­punk­te gege­ben. Hier­aus erga­ben sich inter­es­san­te zusätz­li­che Anknüp­fungs­punk­te für Gesprä­che mit Kun­den und Her­stel­lern.