Hauratons Jahresrükblick: Hohe Auslastungen trotz Pandemie • WASSER & ABWASSER

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Hauratons Jahresrükblick: Hohe Auslastungen trotz Pandemie

2020 war für das Unternehmen Hauraton trotz der Pandemie ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr. „Wir haben auf dem deutschen Markt ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnet. Der Erfolg basiert auf der Kombination hochwertiger Entwässerungslösungen mit fachkundiger Beratung. Die Projektbegleitung durch unsere engagierten Mitarbeiter ist für Kunden von besonderem Wert. Unsere Komplettsysteme für das Regenwassermanagement punkten zudem durch den Materialmix aus Kunststoff, Beton und Stahl“, betonte Marcus Reuter, geschäftsführender Gesellschafter des badischen Unternehmens.

Im nach wie vor starken inländischen Baugewerbe konnte Hauraton viele Projekte gewinnen. Der durchgängig hohe Auftragseingang im zurückliegenden Jahr hat für eine permanente Auslastung in allen Bereichen des Unternehmens gesorgt. Mit dem damit erreichten Gesamtumsatz von rund 98 Mio. Euro wurde das Vorjahresergebnis bestätigt.

Internationale Großprojekte wie unter anderem der Moto Grandprix, eine Rennstrecke im indonesischen Lombok mit einem Auftragsvolumen von über 2,5 Mio. Euro, trugen zur Dynamik bei. Marcus Reuter: „Unsere Exportmärkte haben in sehr unterschiedlicher Form unter den Corona-Maßnahmen gelitten. Polen, Frankreich und Großbritannien etwa waren von harten Lockdowns betroffen. Die Umsatzrückgänge in vielen Ländern konnten wir jedoch mit einem zweistelligen Wachstum auf dem Heimatmarkt ausgleichen.“

Als Erfolgsprodukte des Jahres sind Dachfix, Recyfix Point und die Medienrinne hervorzuheben. Das für Fassaden, Terrassen und Flachdächer maßgeschneiderte Produktsortiment Dachfix wurde durch neue Merkmale noch interessanter für Planer und Architekten ausgestaltet und erfreut sich großer Akzeptanz. Aktuell wurde es zum Beispiel an der gesamten Fassade des Hybrid-Hochhauses One Forty West in Frankfurt am Main eingesetzt. Gleiches gilt für die neue Generation des Punkteinlaufs Recyfix Point. Das oft als Hofeinlauf verwendete Produkt hat 2020 in Optik und wichtigen funktionalen Elementen eine Auffrischung erhalten. Ergänzt wurden unterstützende Details für Einbau und Nutzung.

Hauratons Medienrinnen-Sortiment entwickelte sich im laufenden Geschäftsjahr ebenfalls ausgezeichnet. Die Medienrinne sichert den Zugang zur bodenverlegten Kabel- und Leitungsführung, auf Flächen die teilweise mit hohen Radlasten befahren werden. In diesem Jahr hat sich unter anderem der ZDF Fernsehgarten in Mainz für einen umfassenden Einsatz von Medienrinnen entschieden. Auch für 2021 konnten bereits diverse Großaufträge platziert werden.

Hauraton steht traditionell für Erfindergeist und Neuentwicklungen. Auch in Zeiten der Pandemie hat das Unternehmen in Forschung und Entwicklung nicht nachgelassen. Aktuell stehen richtungweisende Neuerungen im Bereich faserbewehrter Beton an, die sowohl Leistungsfähigkeit als auch Nachhaltigkeit der Faserfix-Produkte steigern. „Die Neuigkeiten werden 2021 präsentiert werden und neuesten Erkenntnissen ebenso wie ökologischen Ansprüchen in hohem Maße Rechnung tragen“, kündigte Marcus Reuter an.

Schwerpunkt bleibt weiterhin das Regenwassermanagement und hier besonders die Regenwasserreinigung von Schwermetallen, polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Mikroplastik. Mit den Filtersystemen Drainfix Clean für Verkehrsflächen und Sportfix Clean für Kunstrasen-Sportplätze werden dafür einzigartige Produktlösungen angeboten, die leicht einzubauen und extrem wartungsarm sind.

In den vergangenen Monaten hat sich das Unternehmen mit strategischen Weichenstellungen in den Bereichen Produktmanagement und Export zukunftsorientiert aufgestellt. Die neu geschaffene Führungsposition des Exportleiters wurde mit Rüdiger Simonis besetzt. Christoph Ochs übernahm die Leitung des Produktmanagements. Beide Führungskräfte stammen aus den eigenen Reihen. Damit sind wichtige Voraussetzungen für das Erreichen unserer Exportziele sowie das Forcieren neuer Produktentwicklungen geschaffen worden“, sagte Marcus Reuter. „Parallel dazu treiben wir unsere Bemühungen weiter voran, den digitalen Bausupport zu intensivieren, so etwa beim Building Information Modeling (BIM).“