Abwasserpumpen für Schneidsystem • WASSER & ABWASSER

Abwasserpumpen für Schneidsystem

Durch den zunehmenden Anteil von Feuchttüchern und anderen Hygieneprodukten, hat sich die Zusammensetzung des Abwassers verändert, was immer häufiger zu Pumpenverstopfungen führt. Darüber hinaus führt der Trend zur Wassereinsparung dazu, dass der Feststoffanteil im Abwasser deutlich zugenommen hat. Jung Pumpen begegnet dieser Herausforderung mit seinem neuen Schneidsystem und Abwasserpumpen MultiCut von Pentair Jung. Eingebaut in Pumpstationen, fördern sie Abwasser zum Kanal und sind Bestandteil in der häuslichen und kommunalen Abwasserentsorgung.

Das vorhandene Schneidsystem wurde analysiert und getestet. Heraus kam ein effektiveres Schneidraddesign, mit dessen innovativer Geometrie die Schnitte pro Minute von circa 70.000 auf 200.000 erhöht werden konnten. Das Schneidmesser und die Anordnung der Schneidplattenlöcher wurden so optimiert, dass permanent ein maximales Drehmoment auf den Schneidprozess wirkt.

Das Schneidsystem befindet sich weiterhin außen vor der Pumpenhydraulik und gewährleistet, dass nur zerschnittene Feststoffe in das Pumpeninnere gelangen. Mit einem Abziehwerkzeug ist zukünftig ein einfaches Abziehen des Schneidrotors von der Pumpenwelle möglich, um die Schneidplatte und den Rotor bei Bedarf auszuwechseln oder den Schneidspalt neu einzustellen. Bei bestehenden MultiCut Anlagen kann das alte gegen das neue Schneidsystem (Ersatzteil) mit wenigen Handgriffen ausgetauscht werden.

Vor der Markteinführung wurde das neue Schneidsystem in besonders anfälligen Abwasserbereichen über zwei Jahre getestet. Niels Großkreutz, Abwassermeister bei Hamburg Wasser berichtet: „Wir haben im Bereich AZV Altes Land und Geestrand insgesamt 900 Druckentwässerungssysteme von Jung Pumpen im Einsatz. Aufgrund von Fehleinleitungen machte uns besonders eine Doppelpumpstation, an der 13 Wohneinheiten angeschlossen waren, permanent Ärger. Blockierte Laufwerke erforderten nahezu wöchentlich kostenintensive Zerlegungen der Pumpen. Jung Pumpen gab uns die Chance, das neue Schneidradsystem vor der Markteinführung zu testen. Dieses ist nun seit neun Monaten in der Doppelpumpstation installiert und seitdem haben wir keinen einzigen Störungseinsatz mehr gehabt. Aufgrund der guten Erfahrungen werden wir auch den Bestand an Druckentwässerungssystemen nach und nach auf das neue Schneidrad umstellen.“